Vorprüfung Teilrevision Nutzungsplanung

Die kommunalen Nutzungsplanungen sind auf einen Planungshorizont von 10 - 15 Jahren ausgelegt. Gemäss Art. 15 des Planungs- und Baugesetzes ist die Gemeinde verpflichtet, die Nutzungsplanung spätestens nach 15 Jahren zu überprüfen und allenfalls anzupassen.

Die letzte Revision der Nutzungsplanung wurde vom Regierungsrat mit Beschluss Nr. 874/1999 am 1. Juni 1999 genehmigt.

Nachdem die Bevölkerung die Teilrevision der Nutzungsplanung im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der damaligen Einzonung im Unterhof abgelehnt hat, wird die Teilrevision der Nutzungsplanung neu aufgerollt. Dabei sollen sowohl das Gewässerrauminventar, wie auch die Gefahrenzonen, in den Zonenplan aufgenommen werden.

Die Raumplanungs- und Umweltkommission in Zusammenarbeit mit dem Büro R+K die Arbeit im Januar 2017 aufgenommen, sodass der Entwurf, nach Änderungswünschen durch den Gemeinderat zur Vorprüfung an den Kanton gelangte. Daraufhin wurde das Projekt gemäss des Vorprüfungsberichtes bereinigt und die Gewässerräume entsprechend des Kantonalen Merkblattes (21. Dezember 2017) ausgeschieden. Anzumerken ist, dass das Fehlen der Daten zur genauen Uferlinie entlang des Lauerzersees auf Seite des Kantons zu weiteren Verzögerungen geführt hat. Mit dem Mittwirkungsverfahren (Juni 2018) haben sich zahlreiche Lauzerinnen und Lauerzer zur Vorliegenden Teilrevision der Nutzungsplanung geäussert. Die Raumplanungs- und Umweltkommission hat zu den geäusserten Anliegen im Bericht zum Mitwirkungsverfahren Stellung bezogen und diese in Absprache mit den Kantonalen Behörden wo möglich und sinnvoll auch umgesetzt.

Kernanliegen bildet nach wie vor die Umsetzung der Gefahrenkarte des Kantons, sowie die Integration der Lehren aus dem Massnahmenkonzept „Bäche“, um so einerseits die Si-cherheit im Hinblick auf drohende Naturgefahren im Siedlungsgebiet von Lauerz zu gewährleisten und andererseits die nötigen Voraussetzungen zu Schaffen um die Siedlungs-entwicklung in Lauerz einen nötigen Schritt vorwärts zu bringen.

Der im Mitwirkungsverfahren am heftigsten umstrittene Punkt (Ausscheidung der Gewässerräume ausserhalb der Bauzone), musste aufgrund der Rechtsunsicherheit hinsichtlich der kantonalen „Richtlinien zur Ausscheidung von Gewässerräumen“ von der Teilrevision der Nutzungsplanung getrennt werden.

Der Gemeinderat hat beschlossen, den bereinigten Entwurf zur Nutzungsplanung der kantonalen Vorprüfung zuzuführen.