Die Bergstrasse Lauerz wird ab sofort saniert

Die Sanierung der Bergstrasse hat am 23. September 2019 planmässig begonnen.

Der Güterweg „Lauerz-Büelerberg“ wurde im Jahr 1919 von der Strassengenossenschaft „Büelerberg" erstellt und mit Meliorationsbeiträgen von Bund, Kanton und Bezirk Schwyz unterstützt. Später ging der Güterweg ins Eigentum der Gemeinde Lauerz über. lm Jahr 1966 wurde die Strasse erstmals asphaltiert.

ln erster Linie dient die Bergstrasse Lauerz der Land- und Forstwirtschaft. Die Strasse erschliesst elf landwirtschaftliche Liegenschaften mit insgesamt rund 180 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche (LN) und 450 ha Waldflächen. Zudem dient die Bergstrasse Lauerz der Erschliessung verschiedener Wasserversorgungen und der Nutzung durch Freizeitsportler.

Die Strasse ist in einem schlechten Zustand

Die Strasse weist mittlerweile auf grösseren Abschnitten relevante Belagsschäden, Risse, Absenkungen, instabile talseitige Strassenränder und Deformationen infolge Vernässungen und Rutschungen auf.

Sanierung der ganzen Strassenlänge

lm Rahmen des vorliegenden Projekts sind auf einer Gesamtlänge von 4000 m folgende Sanierungsmassnahmen vorgesehen: Auf einer Länge von rund 2000 m wird der Koffer ersetzt und ein neuer Belag eingebaut. Auf einer weiteren Strecke von 2000 m wird eine Belagsverstärkung vorgenommen. Auf einer Gesamtlänge von 1900 m müssen die Stützbauwerke ersetzt oder erneuert werden. Weiter müssen total rund 1600 m Sickerleitungen und 500 Rohrleitungen ersetzt oder erneuert werden. Und schliesslich werden Leitplanken auf einer Gesamtlänge von rund 900 m abgebrochen und ummontiert sowie 14 neue Ausweichslellen gebaut.

Zuerst werden die Massnahmen in den beiden Quellschutzgebieten (Spätzeren und Schipf) angegangen. Die übrigen Instandstellungs- und Sanierungsarbeiten werden in zwei Etappen in den nachfolgenden Jahren realisiert und voraussichtlich im Jahre 2022 abgeschlossen.

Dank der Zusammenarbeit mit der Strassengenossenschaft Treichi-Langerli können wir den Verkehr über die Langerlistrasse umleiten. Diese Umleitung kann für den Bereich in den Quellschutzgebieten und der oberen Etappe verwendet werden. Für die letzte Etappe 2021/2022 (Gütsch/Buechensitli) wird es während den Arbeitszeiten zu Totalsperrungen kommen. Die letzten Details dazu sind in Planung und werden der Bevölkerung rechtzeitig kommuniziert.

Die Kosten

Die Kosten belaufen sich auf rund SFr. 2.7 Millionen. Der Bund (BLW), Kanton (Amt für Landwirtschaft und Amt für Wald und Naturgefahren) und Bezirk Schwyz beteiligen sich mit CHF 1‘164‘000 an den Kosten. Der Gemeinde Lauerz dankt für die Kostenbeteiligung, welche nun die Restkosten von rund 1.5 Millionen übernimmt.

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