Gemeinde Lauerz

Projekt Seemattpark

Datum Bemerkung
01.04.2016

Unterlagen zur Abstimmung vom 01. Mai 2016

Mit der Initiative wurde eine unverbindliche Konzeptidee gemäss folgender Skizzen und grober Kostenkalkulation eingereicht. PP-Präsentation

Den kompletten Initiativtext des Initiativkomitees finden Sie hier.

Weitere Details finden Sie hier: Einladung ausserord. GV 11.03.2016

21.03.2016

Geschichte

Seit 1982 befindet sich die Liegenschaft Seematt, KTN80, im Besitz der Gemeinde. Als Begründung zur Annahme des damaligen Sachgeschäftes wurde die Möglichkeit eines direkten Seezugangs für die Bevölkerung angeführt. Immer wieder wurden Stimmen laut, die Infrastruktur auf dieser Liegenschaft zu verbessern. Vor über 10 Jahren wurde deshalb eine breit abgestützte Befragung der Bevölkerung durchgeführt. Alle diese Inputs wurden verarbeitet, wobei Machbares und Wünsche getrennt wurden. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern, Abteilung Technik und Architektur, Horw, wurden in den Jahren 2007/2008 von den Studierenden diverse Projektstudien ausgearbeitet. Der Gemeinderat verabschiedete aus allen Anregungen und Ideen ein Pflichtenheft für eine Erneuerung der Infrastruktur auf der Liegenschaft Seematt. Mit einem von der Bevölkerung bewilligten Planungskredit konnte 2011 der Projektwettbewerb gestartet werden. Nach über 10 Jahren intensiver Arbeit seitens Bevölkerung, Kommissionen und Gemeinderat konnte 2012 den Stimmberechtigten das von einer Fachjury ausgewählte Siegerprojekt zur Abstimmung unterbreitet werden.
Die Stimmberechtigten haben anlässlich der Abstimmung vom 17. Juni 2012 dem Verpflichtungskredit von 3.67 Mio Fr. zur Realisierung des Projekts „Seemattpark“ zugestimmt. Diverse Einsprachen nach der Abstimmung sowie im Zuge des Baubewilligungsverfahrens haben seither die Realisierung blockiert und teilweise Überarbeitungen am Projekt nötig gemacht. Die Mitglieder der Seematt-Kommission sowie der Gemeinderat haben in dieser Zeit weiterhin sehr viel Arbeit in dieses Projekt investiert.
Gestützt auf §8 des Gesetzes über die Organisation der Gemeinden und Bezirke (GOG) und §37 der Kantonsverfassung wurde am 18. März 2015 die Initiative „Alternativprojekt zum Seemattpark-Projekt“ eingereicht. Die zu diesem Zeitpunkt fertig ausgearbeiteten Unterlagen für eine erneute Baueingabe zum Projekt Seemattpark wurden durch den Gemeinderat deshalb nicht eingereicht.


Rechtliches Vorgehen

Gemäss GOG §8 Abs. 2 kann frühestens 2 Jahre nach dem sich die Stimmberechtigten zu einer Sachlage geäussert haben zum selben Thema mittels Initiative eine erneute Befragung der Bevölkerung verlangt werden. Die Prüfung der Punkte, welche eine Initiative zu erfüllen hat, wurde unmittelbar nach Einreichen der Initiative durch den Gemeinderat mit den zuständigen Fachstellen ausgeführt. Dabei konnte die formale Richtigkeit festgestellt werden. An seiner Sitzung vom 13. Mai 2015 hat der Gemeinderat die Initiative deshalb als zulässig erklärt. Gestützt auf §8 Abs.3 des GOG wurde dieser Beschluss öffentlich publiziert. Gegen diesen Entscheid ist keine Beschwerde eingereicht worden.
Gemäss Gesetz muss innerhalb der Frist eines Jahres das Initiativbegehren mit einem Antrag oder Gegenvorschlag des Gemeinderates der Gemeindeversammlung vorgelegt werden.


Inhalt der Initiative

Der Text der von Paul Aschwanden und Herbert Schuler eingereichten Initiative lautet wie folgt:
Es sei den Stimmberechtigten der Gemeinde Lauerz ein Alternativprojekt zum „Seemattpark“-Projekt zu unterbreiten, welches die Erstellung einer reinen Badeanstalt auf der gemeindeeigenen Seemattli-Liegenschaft KTN 80 vorsieht, und es seien die Stimmberechtigten im Rahmen einer Urnenabstimmung um Bewilligung eines Verpflichtungskredites von 900‘000 Fr. für ein ohne Neubau von Wohn- und Gewerberäumen auskommende Alternativprojekt nachzusuchen.

Die Initianten fordern, dass neben einer unverbauten Liegewiese zum See hin eine Infrastruktur mit Umkleidemöglichkeiten, Sanitärräumen (WC, Dusche) und einem während den Öffnungszeiten der Badi betriebene, kioskähnliche Getränke- / Imbissausgabestelle die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen möge. Unnötig sei die Errichtung eines mehrstöckigen Gebäudes mit Gastwirtschaft, Wohn- und Geschäftsräumen oder badeanstaltsfremder Infrastruktur.

17.10.2014 Der Regierungsrat im Beschwerdeverfahren gegen das Projekt Seemattpark hat die vom Gemeinderat erteilte Baubewilligung aufgehoben. Allerdings lässt sich das Projekt mit gewissen Anpassungen und trotz Veränderung in der Folgekostenberechnung (z. B. infolge Reduktion Gewerbefläche) rechtlich nach wie vor verwirklichen. Vorbehalten bleibt das neuerliche Baubewilligungsverfahren.
Da die erzwungenen Projektanpassungen wie vorgenannt auch negative Auswirkungen auf die Folgekosten haben, will der Gemeinderat vor Inangriffnahme der Projektüberarbeitung nochmals eine Analyse und Kostengegenüberstellung verschiedener Szenarien vornehmen. In der Folge wird man das Gespräch mit den Ortsparteien suchen und sodann das weitere Vorgehen bestimmen.
20.06.2014 Am 27. Mai 2014 hat der Regierungsrat entschieden, wobei es die Rechtsmittelfrist, welche noch bis ca. Ende Juni 2014 dauert, noch abzuwarten gilt.
Mit dem Regierungsratsentscheid wurde die Zonenkonformität des Projekts in Verbindung mit der Bestandesgarantie im Grundsatz bestätigt. Ausnahme bildet einzig die vom Regierungsrat geforderte Reduktion der geplanten Gewerbefläche um ca. 50% auf lediglich die bereits vorhandene Fläche. Infolge dessen und aufgrund der Verletzung einzelner Bauvorschriften
(u. a. Gewässerraum, Grenzabstand, fehlende Lärmprognose und Schallschutznachweis), sah sich der Regierungsrat aber dennoch gezwungen, die Baubewilligung aufzuheben. Mit einer Projektänderung sind die im Beschwerdeentscheid genannten Mängel aber zu beseitigen, weshalb der Gemeinderat auf einen Weiterzug des Entscheids ans Verwaltungsgericht verzichtet.
Die gemeinderätliche Bewilligung für die Altlastsanierung in der Seematt hingegen wurde vom Regierungsrat vollumfänglich gestützt. Allerdings gilt es auch hier noch die Rechtsmittelfrist abzuwarten.
Unter Vorbehalt, dass die Entscheide nicht mehr angefochten werden, würde als nächstes die Altlastsanierung vorbereitet, so dass diese voraussichtlich im Herbst 2014 in Angriff genommen werden könnte. Parallel dazu wird das Bauprojekt Seemattpark entsprechend überarbeitet.
27.03.2014 Am 11. Januar 2013 wurde die Baueingabe für das Neubauprojekt Seemattpark im Amtsblatt publiziert. Insgesamt sind sieben öffentlich-rechtliche Einsprachen und eine Privat-rechtliche eingereicht worden. Letztere konnte durch Vergleich vor dem Einzelrichter des Bezirksgerichts Schwyz per 20. März 2013 erledigt werden. Die öffentlich-rechtlichen Einsprachen sind noch in Prüfung. Über sie wird zeitgleich mit dem Bauprojekt entschieden.
Parallel zum Auflage- und Einspracheverfahren haben die verschiedenen involvierten kantonalen Amtsstellen das Baugesuch geprüft. Dabei wurden Mängel erkannt, welche kleine Projektanpassungen bedingen.
- Die neue Einfahrt ab Kantonsstrasse muss zwecks Einhaltung der Sichtweiten geringfügig
  angepasst werden. Ausserdem muss ein sich innerhalb des Strassenabstandes befindlicher,
  kleiner Nebenbau und eine Mauer leicht rückversetzt werden.
- Im Gastrobereich muss zwecks Optimierung der späteren Betriebsabläufe die Raum-
  anordnung gebäudeintern geringfügig abgeändert werden.
- Innerhalb des Gewässerraumes des Lauerzersees (Mindestabstand 20 m ab Lauerzersee)
  sind nur standortgebundene Bauteile zugelassen. Das Planschbecken wird deshalb
  ausserhalb des Gewässerraumes platziert.
Weiter wird das Vorliegen eines Sanierungsprojektes für die Altlastenbeseitigung verlangt. Die Detailuntersuchungen stehen diesbezüglich kurz vor dem Abschluss.
Das Projekt ist anlässlich der amtlichen Beurteilung als solches unbestritten geblieben. Die notwendig werdenden Anpassungen sind denn auch geringer Natur. Die Projektänderung bedeutet aber dennoch eine zeitliche Verzögerung von einigen Wochen. Unter Einhaltung der Verfahrensvorschriften ist mit einem Bauentscheid frühestens vor den Sommerferien zu rechnen.
15.11.2013

Infolge der Einreichung dreier Beschwerden gegen das Projekt Seemattpark und der Einreichung einer Beschwerde gegen das Altlastensanierungsprojekt entstehen erhebliche Verzögerungen. Mit den hängigen Verfahren ist die weitere Bearbeitung vollständig blockiert. Es treten zudem negative finanzielle Auswirkungen zu Tage, da trotz der Wartephase die Liegenschaft unterhalten werden muss und Aufwand generiert, im Gegenzug aber keine Einnahmen resultieren. Durch die Verzögerungen können die für das Projekt Seemattpark nötigen Kredite erst nach Abschluss der Verfahren eingeholt werden, was aufgrund der zwischenzeitlich anziehenden Zinsen für die Folgejahre ebenfalls nachteilig sein wird.

17.10.2013

Gegen die am 26. August 2013 versandte Baubewilligung für das Projekt Seemattpark sind 3 Beschwerden bisheriger Einsprecher beim Regierungsrat eingereicht worden. Der Gemeinderat hat im Rahmen des Verfahrens zu den Beschwerden Stellung zu nehmen. Nach Abschluss dieses Schriftenwechsels liegt es am Regierungsrat des Kt. Schwyz, einen Entscheid zu fällen, welcher in der Folge an die nächst höhere Instanz, das Verwaltungsgericht des Kt. Schwyz, weitergezogen werden könnte.
Am 29. August 2013 wurde die Bewilligung für die Altlastensanierung Seematt versandt. Auch dagegen ging eine Beschwerde ein. Der Schriftenwechsel läuft noch. Nach Abschluss desselben wird der Regierungsrat des Kt. Schwyz auch hierüber befinden müssen. 
Mit den Beschwerden treten Verzögerungen ein. Sie haben zur Folge, dass die Badi Seematt voraussichtlich auch im 2014 analog der diesjährigen Saison betrieben werden muss und nur einen beschränkten Service bietet. Das Projekt Seemattpark, welches vor 16 Monaten an der Urne angenommen wurde, lässt also leider weiter auf sich warten und die Badiliegenschaft bleibt weiterhin ohne Neubau.
An dieser Stelle bedanken wir uns beim Verein Kind und Eltern sowie den weiteren Helfern, welche während der Badesaison 2013 den Betrieb des Kinderplanschbeckens (befüllen, entleeren, reinigen) nach den Richtlinien des kant. Laboratoriums der Urkantone zur Zufriedenheit der Benutzer aufrecht hielten.  

30.08.2013

Baubewilligung erteilt
Der Gemeinderat Lauerz konnte an seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien, am 21. August 2013, die Baubewilligung für das Neubauprojekt Seemattpark erteilen. Die noch hängigen Einsprachen gegen das Neubauprojekt wurden abgewiesen. Ebenfalls konnten sämtliche Vorbehalte der kantonalen Amtsstellen bereinigt werden. Somit ist das Projekt einen grossen Schritt weiter.
Die sechs Einsprecherschaften haben jedoch innerhalb der 20-tägigen Beschwerdefrist die Gelegenheit, die Baubewilligung an die nächste Instanz (Regierungsrat) weiterzuziehen.

Ebenfalls konnte der Gemeinderat das separate Baugesuch für die Altlastensanierung auf demselben Grundstück bewilligen. Auch hierzu lag nach Ablauf der Auflagefrist eine Einsprache vor. Der Gemeinderat lehnte diese jedoch ebenfalls ab. Inhaltlich machte die Einprache hauptsächlich geltend, dass das Altlasten-Sanierungsprojekt zwingend zusammen mit dem Neubau zu beurteilen sei. Die rechtliche Situation besagt jedoch, dass die Altlasten-Sanierung unabhängig eines Neubaus zu vollziehen ist.

29.05.2013

Projektanpassung
Im Januar 2013 wurde das Baugesuch für den Abbruch und Neubauprojekt Seemattpark öffentlich aufgelegt und ausgeschrieben. Im Rahmen der Prüfung durch die kant. Amtsstellen wurden einzelne Punkte beanstandet, was eine Projektanpassung nach sich zog. Diese wurde am 8. Mai 2013 eingereicht und am 17. Mai 2013 ausgeschrieben und öffentlich aufgelegt. Die Einsprachefrist dauert noch bis zum 6. Juni 2013. Die Projektanpassung beinhaltet in etwa folgende Änderungen:

• Anpassung der Einfahrtssituation
• Anpassung der Grenzbauten
• Weglassung Bootshaus
• Verschiebung Spielturm, Sandkasten, Kinderplanschbecken ausserhalb Seeuferabstand

Der weitere Ablauf sieht vor, dass die kant. Amtsstellen das Projekt inkl. Projektanpassungen zu beurteilen haben. In der Folge wird schlussendlich der Gemeinderat über das Bauvorhaben und die noch hängigen Einsprachen entscheiden müssen.

16.05.2013

Badibetrieb
Infolge Verzögerung des Neubauprojekts Seemattpark wird die Badi Seematt diese Saison zwar öffentlich zugänglich bleiben, jedoch nur mit beschränkter Infrastruktur. So wird es kein Kioskbetrieb geben. Die WC-Anlage wird lediglich an Badetagen und nur während des Tages geöffnet sein.
Aufgrund negativer Wasserproben im Kinderplanschbecken Ende 2012 und den daraus resul-tierenden Auflagen des Laboratoriums der Urkantone hat eine Inbetriebnahme des Planschbeckens für 2013 für die Gemeinde einen erheblichen Personal- und damit auch Kostenaufwand zur Folge. Denn zur provisorischen Inbetriebnahme des Beckens muss dieses täglich entleert, gereinigt und neu befüllt werden, ansonsten es geschlossen werden müsste. Der Gemeinderat ist nun aber in Zusammenarbeit mit dem Verein Kind und Eltern bestrebt, eine geeignete Lösung zu finden, um das Planschbecken auch im 2013 noch einmal in Betrieb nehmen zu können.
Das Badewasser im See wurde übrigens wie schon in den vergangenen Jahren stets als einwandfrei beprobt.
Das ehemalige Campingplatzareal wurde aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Im Rahmen der Bewirtschaftung der übrigen öffentlichen Parkplätze der Gemeinde werden die Gratisparkplätze bei der Seematt ebenfalls abgesperrt. Benutzer, welche mit dem Auto anreisen, haben wie bisher den öffentlichen, gebührenpflichtigen Parkplatz Märchymatte zu benutzen. Abstellplätze für Fahrräder sind nach wie vor vorhanden. Wir danken für das Verständnis und wünschen eine schöne Badesaison.

27.03.2013

Geringfügige Projektänderungen nötig
Am 11. Januar 2013 wurde die Baueingabe für das Neubauprojekt Seemattpark im Amtsblatt publiziert. Insgesamt sind sieben öffentlich-rechtliche Einsprachen und eine Privat-rechtliche eingereicht worden. Letztere konnte durch Vergleich vor dem Einzelrichter des Bezirksgerichts Schwyz per 20. März 2013 erledigt werden. Die öffentlich-rechtlichen Einsprachen sind noch in Prüfung. Über sie wird zeitgleich mit dem Bauprojekt entschieden.
Parallel zum Auflage- und Einspracheverfahren haben die verschiedenen involvierten kantonalen Amtsstellen das Baugesuch geprüft. Dabei wurden Mängel erkannt, welche kleine Projektanpassungen bedingen.

  • Die neue Einfahrt ab Kantonsstrasse muss zwecks Einhaltung der Sichtweiten geringfügig angepasst werden. Ausserdem muss ein sich innerhalb des Strassenabstandes befindlicher, kleiner Nebenbau und eine Mauer leicht rückversetzt werden. 
  • Im Gastrobereich muss zwecks Optimierung der späteren Betriebsabläufe die Raumanordnung gebäudeintern geringfügig abgeändert werden. I
  • Innerhalb des Gewässerraumes des Lauerzersees (Mindestabstand 20 m ab Lauerzersee) sind nur standortgebundene Bauteile zugelassen. Das Planschbecken wird deshalb ausserhalb des Gewässerraumes platziert. 

Weiter wird das Vorliegen eines Sanierungsprojektes für die Altlastenbeseitigung verlangt. Die Detailuntersuchungen stehen diesbezüglich kurz vor dem Abschluss. 
Das Projekt ist anlässlich der amtlichen Beurteilung als solches unbestritten geblieben. Die notwendig werdenden Anpassungen sind denn auch geringer Natur. Die Projektänderung bedeutet aber dennoch eine zeitliche Verzögerung von einigen Wochen. Unter Einhaltung der Verfahrensvorschriften ist mit einem Bauentscheid frühestens vor den Sommerferien zu rechnen. 

18.02.2013

Projekt Seemattpark - Baueinsprachen
Während der öffentlichen Auflage des gemeindeeigenen Bauvorhabens Neubauprojekt Seemattpark sind insgesamt 7 öffentlich- und 1 privat-rechtliche Baueinsprache eingereicht worden. 5 der öffentlich-rechtlichen Einsprachen sind textlich praktisch identisch.
Gegenwärtig läuft der sogenannte Schriftenwechsel (Gewährung des rechtlichen Gehörs). Ist dieser abgeschlossen und liegen alle nötigen Entscheidungsgrundlagen vor, wird der Gemeinderat über den Baubewilligungsentscheid Beschluss zu fassen haben.

11.01.2013

Projekt Seemattpark - Baueingabe
Die Baueingabe konnte wie an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2012 angekündigt anfangs Januar 2013 eingereicht werden. Das Baugesuch beinhaltet unter anderem den Abbruch des bestehenden Wohn- und Gewerbegebäudes und der Tankstelle sowie die Neubauten gemäss genehmigtem Seemattpark-Projekt (Haupt- und Nebengebäude mit Gastrobereich, Wohnung und Gewerbefläche/Bootshaus). Beibehalten werden auch die Trockenboots- und in reduzierter Anzahl und Standort verschoben auch die Wohnwagenstandplätze. Ausserdem erfährt die Badiwiese selbst eine Umgestaltung. Die Baueingabe liegt während der gesetzlichen Einsprachefrist, welche noch bis zum 31. Januar 2013 dauert, auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Den Situationsplan der Baueingabe können Sie hier einsehen.

17.12.2012

Der Gemeinderat konnte - durch die Stimmrechtsbeschwerde verzögert - mittlerweile die Vergabe für die Bauleitung und die Bauherrenbegleitung vornehmen. Die Bauleitung wurde an die Fink Architekten AG, Schwyz, und die Bauherrenbegleitung an Reto Birrer von der Birrer Bautreuhand in Arth vergeben.
Die Baueingabe wird voraussichtlich Ende Dezember 2012/anfangs Januar 2013 erfolgen kön-nen. 
Gegenwärtig läuft auch die Detailuntersuchung zur projektunabhängigen Altlastensanierung. Die Resultate sollten demnächst vorliegen, so dass dessen Sanierung angegangen und noch vor Baubeginn des Projekts Seematt erfolgen kann.

26.07.2012

Seemattpark-Projekt - Stimmrechtsbeschwerde abgelehnt
Gegen die Urnenabstimmung vom 17. Juni 2012 über das Projekt Seemattpark hat ein Lauerzer Einwohner am 25. Juni 2012 beim kant. Verwaltungsgericht eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Darin wird bemängelt, dass der Stimmbürger bezüglich Zonenkonformität des Projekts falsch informiert worden sei. Das geplante Projekt müsse zonenkonform sein, weshalb der Campingplatz, die Wohnung und der Gewerberaum nicht erstellt werden dürfe. Die Abstimmung sei daher zu annullieren.
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nahm der Gemeinderat umgehend Stellung und beantragte die Abweisung der Beschwerde. In der Stellungnahme wurde unter Hinweis auf den umfangreichen Botschaftsbericht zum Projekt Seemattpark der Vorwurf einer Falschinformation zurückgewiesen und die vollumfängliche Abweisung der Stimmrechtsbeschwerde beantragt.
Das Verwaltungsgericht hat in seinem verdankenswerterweise sehr schnell getroffenen Entscheid vom 24. Juli 2012 die Beschwerde vollumfänglich abgewiesen. Das Gericht hält im Entscheid fest, dass die Beschwerde zu spät eingereicht worden sei (10 Tage ab Bekanntwerden des Beschwerdegrundes und nicht nach Abstimmungsergebnis). Zur Frage der Zonenkonformität hält das Verwaltungsgericht fest, dass die Beschwerde auch in dieser Frage abgelehnt worden wäre, da sich nach Massgabe der Aktenlage für das Neubauprojekt Seemattpark keine Zonenplananpassung aufdränge. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts unterliegt einer 30-tägigen Rechtsmittelfrist.
Bis zum Eintritt der Rechtskraft bleibt das Projekt Seemattpark blockiert. Die Vorarbeiten für die projektunabhängig durchzuführende Detailabklärung Altlast schreiten jedoch dennoch wie geplant voran. Der Auftrag für die Altlast-Detailuntersuchung wurde an die Fa. Dr. Heinrich Jäckli AG, Ibach, erteilt. Auf der Liegenschaft Seematt wird somit voraussichtlich in der letzten Woche im August 2012 mit den Untersuchungsarbeiten (Sondierbohrungen) begonnen. Die Badibenutzer haben jedoch mit keinen nennenswerten Einschränkungen zu rechnen.

18.06.2012

Das Seemattpark-Projekt wurde an der Urne genehmigt. Mit einer Stimmbeteiligung von 70% (!) wurde das Projekt Seemattpark an der Urnenabstimmung vom 17. Juni 2012 mit einem knappen Mehr von 12 Stimmen angenommen. Das Projekt Seemattpark beinhaltet in etwa Folgendes:

  • Abriss bestehendes Gebäude / Neubau Haupt- und Nebengebäude mit Restaurantbereich, einer Wohnung, zwei übereinanderliegenden Gewerberäumen, einem öffentlichen WC sowie der nötigen Badi- und Campinginfrastruktur
  • Bisherige Badiwiese wird vergrössert und modernisiert
  • Bisherige Wohnwagenstandplätze werden von bisher 15 auf 8 Plätze reduziert (geänderter Standort)
  • Bisherige 14 Bootstrockenplätze bleiben erhalten (geänderte Platzierung)

Gemäss dem an der Gemeindeversammlung vom 20. April 2012 vorgestellten Terminprogramm ist der Baubeginn im Spätherbst vorgesehen. Bis dahin müssen unter anderem die nötigen Vergaben (Planer, Bauleitung, Bauherrenbegleitung, Bauunternehmer etc.) vorbereitet und vorgenommen, das Baubewilligungsverfahren aber auch die Altlast-Detailabklärung durchgeführt werden. Für die Projektrealisierung hat der Gemeinderat die folgende Projektkommission bestimmt:

  • Gemeinderat Peter Dettling, Präsident
  • Gemeinderat Matthias Schnyder
  • Gemeinderat Anton Schuler
  • Severin Dettling
  • Vertreter Planungsbüro
  • Bauherrenbegleiter, beratend
  • Monika Helbling, Protokoll, beratend

Die Seemattpark-Kommission wird demnächst ihre erste Sitzung abhalten und ihre Arbeit aufnehmen.

27.04.2012 Das Projekt Seemattpark wurde an der Gemeindeversammlung vom 20. April 2012 zur Beratung vorgelegt und ohne Abänderung an die Urnenabstimmung vom 17. Juni 2012 überwiesen. Die weiteren Details zum Projekt Seemattpark entnehmen Sie bitte der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 20. April 2012.
03.04.2012 Am 3. März 2012 konnten die 6 Projekte des Projektwettbewerbs Seemattpark öffentlich ausgestellt werden. Für die grosse Arbeit der Planungsbüros aber auch das sehr grosse Interesse der Bevölkerung bedanken wir uns recht herzlich.
Das Siegerprojekt "Schwemmholz" der Fink Architekten AG, Schwyz, war von der Seemattpark-Kommission und dem Gemeinderat im Nachgang noch zu bearbeiten, um dieses der Gemeindeversammlung unterbreiten zu können. Allerdings ist das Projekt derart überzeugend, dass nur noch ganz geringfügige Änderungen vorgenommen werden mussten. In wenigen jedoch arbeitsintensiven Wochen wurden in der Folge die Projektkosten ermittelt und sogar weitgehend mit Offerten abgesichert. Für die im Projekt enthaltenen beiden Gewerberäumen, dem Gastrobetrieb (Ganzjahresbetrieb), der 4 ½-Zimmerwohnung, den 8 Wohnwagenplätzen, den 14 Trockenbootsplätzen und natürlich der aufgewerteten Badewiese und der Realisierung einer geordneten Zufahrt und Parkplatzanlage wird mit Gesamtkosten von total Fr. 3'670'000.- gerechnet (Details siehe Botschaft zur Gemeindeversammlung). Mit den prognostizierten Einnahmen aus den verschiedenen, vorgenannten Nutzungen können die jährlichen Betriebskosten (inkl. Verzinsung) des Projekts in den Folgejahren aber nahezu ausgeglichen werden, so dass das Projekt Seemattpark die Laufende Rechnung kaum mehr belastet.
Mit dem praktisch kostenneutralen, vorzüglichen, durchdachten Projekt Seemattpark kann die gemeindeeigene Liegenschaft Seematt optimal aufgewertet werden.
Das Projekt Seemattpark wird an der Gemeindeversammlung vom 20. April 2012 zur Beratung vorgelegt. Die Urnenabstimmung findet am 17. Juni 2012 statt. Näheres zum Sachgeschäft Seemattpark finden sie hier.
03.03.2012

Projektwettbewerb Seemattpark - öffentliche Ausstellung
Am 3. März 2012 wurden alle sechs eingereichten Projekte des anonym durchgeführten Projektwettbewerbs Seemattpark öffentlich ausgestellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen sechs Planungsbüros für die eingereichten Projekte. Es sind dies: 1. Rang Fink Architekten AG, Schwyz, 2. Rang Marty Architektur AG, Schwyz, 3. Rang Dettling Wullschleger Architekten AG, Oberarth
Weitere Projekte eingereicht haben (in alphabetischer Reihenfolge): ARDE Architektur GmbH, Brunnen, BSS Architekten AG, Schwyz, Freitag Architektur GmbH, Brunnen

An der öffentlichen Ausstellung im Vereinsraum Lauerz zeigten sich ca. 150 Interessierte. Es ergaben sich rege Diskussionen. Das Siegerprojekt "Schwemmholz", welches von der Fa. Fink Architekten AG, Schwyz, geplant wurde, überzeugte die Besucher durchwegs. Es besticht durch seine klare Strukturierung, seiner Einfachheit und dennoch optimalen Erfüllung des vorgegebenen Raumprogramms aber auch aufgrund der sich sogar - gegenüber heute - vergrössernden Liegewiese. Der Gemeinderat zeigt sich überzeugt, dass das richtige Projekt gewonnen hat und man dem Stimmbürger ein sehr gutes, kosteneffizientes und wirtschaftliches Projekt vorlegen kann. Das Siegerprojekt Schwemmholz der Fink Architekten AG orientiert sich vor allem am Sonnenstand und versucht für die Liegewiese ebenfalls in der Vor- und Nachsommerzeit eine optimale Besonnung zu erhalten. Durch die Anordnung der Hauptbaute an der nordwestseitigen Grenze und die um 90° abgewinkelte, eingeschossige Badeinfrastrukturbaute entsteht von allen Projekten die grösste Liegewiese. Als willkommener Nebeneffekt entsteht damit die Abschirmung gegenüber dem oft spürbaren, kühlen Westwind. Durch die leichte Erscheinung der Badeinfrastrukturbaute wirkt der Blick von der Strasse Richtung See offen und teilt dennoch den Badebereich und den Verkehrsbereich optimal ab. Die Anordnung der Baukörper ergibt eine sehr gute Funktionalität. So lässt sich beispielsweise nach Beendigung der Bade- und Campingsaison das Nebengebäude praktisch "stilllegen". Die Vorteile liegen vor allem energietechnisch klar auf der Hand.

Gestützt auf die Vorgaben beinhaltet das Projekt der Fink Architekten AG einen zweigeschossigen, von der Strasse zum See hin ausgerichteten Hauptbau. Darin integriert sind seeseitig im EG ein Kiosk-/Bistrobereich sowie zur Strasse hin ein Gewerberaum, welcher von einer direkten Zufahrt von der Kantonsstrasse her von genügend Parkflächen profitieren kann. Im Obergeschoss ist eine 4 ½-Zimmerwohnung sowie ein weiterer Gewerberaum vorgesehen, welcher bei Bedarf zu einer zweiten Wohnung umgebaut werden kann.

Der 90° vom Hauptbau abgewinkelte Nebenbau beinhaltet vor allem die Infrastruktur für den Badebetrieb wie Duschen, Umkleide- und WC-Räume aber auch für den Campingbetrieb - vom Badebetrieb getrennt - die nötigen sanitären Einrichtungen wie WC, Dusche und eine Waschküche.
Im östlichen Bereich der Parzelle (anstelle des bestehenden Gebäudes) ist der Campingbereich in reduzierter Form vorgesehen. An der westlichen Parzellengrenze entlang werden die heute schon vorhandenen Bootstrockenplätze eingeplant. Bei der Einwasserungsstelle ist neu ein Bootshaus als fixer Standplatz für das Schadenwehr-Rettungsboot vorgesehen.

20.02.2012 Die sechs Architektenbüros sind zwischenzeitlich über den Ausgang des Wettbewerbs informiert worden. Die Rechtsmittelfrist ist noch nicht abgelaufen, weshalb hier noch keine Namen preisgegeben werden.  Parallel dazu laufen die Vorbereitungsarbeiten, um das Siegerprojekt als Sachgeschäft an der Gemeindeversammlung vom 20. April 2012 vorlegen zu können. Bei positivem Verlauf kann an der Urnenabstimmung vom 17. Juni 2012 über das Projekt abgestimmt werden. Mit den Bauarbeiten könnte so bestenfalls bereits gegen Ende 2012 begonnen werden. 
01.02.2012 Der Gemeinderat hat über die Rangierung der Projekte befunden und konnte ein würdiges Projekt als Sieger erküren. Der Gemeinderat hat daher die Fachjury unter bester Verdankung der sehr guten Arbeit per sofort aufgelöst.
Im Gegenzug wurde für die weitere Bearbeitung des Projekts die baubegleitende "Seemattpark-Kommission" ins Leben gerufen. Sie wird präsidiert von Gemeinderat Dettling Peter. Ihr gehören zudem mit Matthias Schnyder ein weiterer Gemeinderat, mit Dettling Severin ein bisheriges Fachjurymitglied, ein Vertreter des Architektenbüros, welches den Wettbewerb gewonnen hat, sowie eine weitere Fachperson aus Lauerz dazu.
Januar 2012 Der Projektwettbewerb Seemattpark konnte zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Die Fachjury Seemattpark hat die sechs eingegangenen Projekte anhand der vom Gemeinderat vorgegebenen Kriterien während mehreren Sitzungen beurteilt und bewertet.