Gemeinde Lauerz

Gemeinderatssitzung vom 29. November 2017

07.12.2017

Der Gemeinderat hat an seiner ordentlichen Sitzung vom 29. November 2017 folgende Themen beraten:

Bewilligung 7. Lauerzerseelauf

Am 29. Juni 2018 findet der 7. Lauerzerseelauf statt. Das OK mit Franz-Xaver Strüby als Präsident ersucht die betroffenen Gemeinden wiederum um die Bewilligung der Benutzung der Gemeindestrassen. Aufgrund des für Lauerz in den letzten Jahren unproblematischen Ablaufes der Veranstaltung wurde dem Gesuch entsprochen.

Wahl Kommandant und Vize-Kommandant Feuerwehr Lauerz

Kommandant Patrick Bürgi tritt als Kommandant der Feuerwehr Lauerz auf Ende Jahr zurück. Der Gemeinderat dankt ihm für seine langjährige, professionelle Arbeit zugunsten der Sicherheit der Lauerzer Bevölkerung.

Auf Antrag der Sicherheitskommission wählte der Gemeinderat Elmar Bürgi als neuen Kommandanten für die Amtsdauer von vier Jahren. Als Vize-Kommandant wurde Andreas Hubli gewählt. Um sicherzustellen, dass analog dem Gemeinderat eine unterschiedliche Amtsdauer gilt erfolgte die Wahl vorerst auf zwei Jahre. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt dann die „normale“ Wahl für vier Jahre.

Wahlen 2018

Wie bereits im letzten Infoblatt kommuniziert, hat sich der Gemeinderat eingehend mit den im Frühjahr 2018 anstehenden kommunalen Teil-Erneuerungswahlen beschäftigt. Bereits jetzt kann bekanntgegeben werden, dass auf diesen Zeitpunkt drei Ressorts neu zu besetzen sind. Welche Gemeinderäte demissionieren, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Wie in vielen Gemeinden des Kantons Schwyz wird auch in Lauerz dem Grundsatz, dass der Gemeinderat sich ausgeglichen in der Anzahl abwechselnd zur Wiederwahl zu stellen hat, nachgelebt. Der entsprechende Artikel im Gesetz über die Organisation der Gemeinden und Bezirke (GOG) lautet wie folgt:

§ 6b 8 b) Wahlverfahren, Amtsdauer und Wiederwahl 2 Die Bezirks- und Gemeinderäte werden alle zwei Jahre je zur Hälfte erneuert. 3 Die Amtsdauer des Bezirksammanns, des Bezirksstatthalters, des Bezirkssäckelmeisters, des Gemeindepräsidenten, des Gemeindevizepräsidenten und des Gemeindesäckelmeisters beträgt zwei Jahre, jene der übrigen Behördemitglieder vier Jahre. Sie sind wieder wählbar.

2018 müssen sieben der neun Gemeinderatsmandate an der Urne wieder besetzt werden. Zwei Mandate stehen erst 2020 zur Wahl an. Der Gemeinderat hat entschieden, der Forderung der Staatskanzlei Schwyz zur Behebung dieses Missverhältnisses anlässlich der Wahlen 2018 nachzukommen. Dies bedeutet, dass sich für zwei Mandate vorerst nur eine zweijährige Amtsdauer ergeben wird. Einen ebenfalls grossen Anteil in der Beratung hat die Frage der Verkleinerung des Gemeinderates beansprucht. Der Gemeindeschreiber hat dem Gemeinderat dazu ein Grobkonzept mit verschiedenen Varianten präsentiert. Gemäss §6a des GOG besteht der Gemeinderat aus dem Gemeindepräsidenten, dem Säckelmeister und weiteren drei bis sieben Mitgliedern. Die Tatsache, dass es auch in Lauerz immer schwieriger wird, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt eines Gemeinderates zu finden, sowie die stetig steigende Komplexi-tät der Geschäfte ergeben den Bedarf, die heutige Situation mit neun Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zu überdenken. Der Gemeinderat wird sich in den kommenden Wochen in-tensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen. Dabei soll der Einbezug insbesondere der Lauerzer Parteien gewährleistet werden.

Kanzlei, wie weiter…

Die anlässlich des Workshops zur Zukunft der Kanzlei vom 10. November 2017 getroffenen Entscheidungen befinden sich bereits in der Umsetzungsphase (siehe auch den entsprechen-de Bericht auf der Homepage der Gemeinde). Aktuell werden Gespräche mit potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Projektlei-tung geführt mit dem Ziel, Anfang 2018 mit der Projektarbeit starten zu können. Ziel der Arbeit muss es sein, rasch möglichst die bereits bestehenden Vorschläge zu prüfen und allenfalls noch neu sich ergebende Varianten auszuarbeiten. Gleichzeitig werden im laufenden Strate-gieprozess noch einige Fragen mit Zusammenhang zur Kanzlei zu klären sein. Dies betrifft insbesondere die Frage der Postagentur wie auch die durch die Verwaltung in Zukunft zu er-bringenden Dienstleistungen. Hausnummerierungen Die Sicherheitskommission hat festgestellt, dass nicht alle Gebäude in Lauerz über die gesetzlich vorgeschriebene Anbringung einer Hausnummer verfügen. Dies ist insbesondere im Schadenfall wie z.B. einem Brand für die Feuerwehr, Polizei oder andere Rettungskräfte von entscheidender Bedeutung. Der Gemeinderat fordert die Eigentümer von Liegenschaften auf, dieses Versäumnis bis spätestens Ende März 2018 zu beheben. Danach werden nicht nummerierte Gebäude unter Kostenfolge für die Eigentümer durch die Gemeinde mit einer entsprechenden Plakette versehen.


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