Gemeinde Lauerz

Gemeinderatssitzung vom 25. April 2018

25.04.2018

Projekt neue Kanzlei Lauerz
Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt bekanntgegeben, hat sich der Gemeinderat bezüglich der Planung einer neuen Kanzlei, zum Beizug einer externen Projektleitung entschieden. Dies mit dem Ziel, in einem ersten Schritt eine neutrale Beurteilung der in der Vergangenheit erarbeiteten Ideen und Grundlagen zu erhalten. Gular Miller von der 2M Immobilien GmbH präsentierte dem Gemeinderat ihre Erkenntnisse auf und welche Schritte nun folgen müssen. Sie stellte fest, dass bisher kein Projekt erarbeitet wurde, welches einen für einen Entscheid genügenden Stand vorweisen konnte. Zudem ist aus ihrer Meinung nach der Einbezug der Bevölkerung nicht oder nur sehr ungenügend erfolgt. Dies müsse für die zukünftige Planung unbedingt verändert werden.

Der Gemeinderat hat nach einer sehr offenen und engagierten Diskussion das weitere Vorgehen wie folgt beschlossen: Es ist für die kommenden Schritte eine Projektgruppe zu bilden. Sie soll allen interessierten Einwohnerinnen und Einwohner von Lauerz sowie den Parteien und Quartiervereinen offenstehen.

Interessierte können sich beim Gemeindeschreiber via Mail, stefan.brauchli@lauerz.ch oder telefonisch unter 041 818 66 88 bis zum 16. Mai 2018 zu melden.


Gefahrenkarteneinbindung und Nutzungsplanung, Start des Mitwirkungsverfahrens
Die letzte Revision der Nutzungsplanung wurde vom Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 874/1999 am 1. Juni 1999 genehmigt. Grundsätzlich sind die kommunalen Nutzungsplanungen auf einen Planungshorizont von 10 bis 15 Jahren ausgelegt. Gemäss Art. 15 des Planungs- und Baugesetzes ist die Gemeinde verpflichtet, die Nutzungsplanung spätestens nach 15 Jahren zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Nachdem die Bevölkerung die Teilrevision der Nutzungsplanung im Jahr 2014 im Zusammenhang mit der damaligen Einzonung im Unterhof an der Urne abgelehnt hat, wird die Teilrevision der Nutzungsplanung neu aufgerollt. Dabei sollen sowohl das Gewässerrauminventar, wie auch die Gefahrenzonen, in den Zonenplan aufgenommen werden. Mit GRB 2016-321 vom 21. Dezember 2016 wurde die Raumplanungs- und Umweltkommission beauftragt, die Arbeit in Zusammenarbeit mit der Remund & Kuster, Büro für Raumplanung AG umgehend aufzunehmen. Die erste Vorprüfung des Kantons erfolgte 2017. Daraufhin wurde das Projekt gemäss des Vorprüfungsberichtes bereinigt und die Gewässerräume entsprechend des neuen kantonalen Merkblattes ausgeschieden. Der Bericht sowie die zugehörigen Pläne wurden an der letzten Kommissionssitzung durch den Raumplanungsingenieur nochmals präsentiert. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, ein Mitwirkungsverfahren zu starten. Die entsprechende Einladung für den Informations-Workshop vom 25. Mai 2018 können Sie unter der Rubrik „Anlässe“ einsehen.


zurück zur Übersicht