Gemeinde Lauerz

Gemeinderatssitzung vom 14. März 2018

14.03.2018

Der Gemeinderat hat an seiner ordentlichen Sitzung vom 14. März 2018 folgende Themen beraten:

Beschaffung einer Software für die elektronische Aktenführung und Geschäftsverwaltung
Auf Bundes- und Kantonsebene werden immer mehr Dossiers und Daten rein elektronisch ausgetauscht. Erste Ansätze dazu zeichnen sich auch im Kanton Schwyz ab wie zum Beispiel die Möglichkeit der Einreichung von Baugesuchen über standardisierte IT-Lösungen.

Die Gemeinde Lauerz verfügt über eine sehr gut strukturiere Aktenablage und ein professionell durch externe Fachkräfte geführtes Archiv. Beides jedoch nur in physischer, papiergestützter Form. In der elektronischen Datenablage hingegen besteht dringender Bedarf zur Neustrukturierung. Lauerz hat einen Evaluationsprozess mit mehreren Anbietern durchgeführt und sich für die Lösung Lobo DMS der Lobo suisse AG, Thun, entscheiden. Die für die Implementierung notwendigen Vorarbeiten (Anpassung des Ordnungssystems, Vorlagenmanagement, Grundlagen und Weisung elektronische Aktenführung, Archivierungsregeln etc.) sind bereits abgeschlossen.
Die Ziele dieser Veränderung sind die revisionssichere Führung der Dossiers und Akten, raschere Suchzeiten und nicht zuletzt eine Entlastung des Gemeinderates in der Führung seiner Geschäfte dank der elektronischen Sitzungsvorbereitung und -führung.

Replik Behördeninformationsanlass betreffend Seeregulierung Lauerzersee
Am 21. Februar 2018 hat auf Einladung des Amts für Umweltschutz und des Amts für Wasserbau eine Behördeninformation zum Projekt Seeregulierung Lauerzersee stattgefunden. Dabei wurde der aktuelle Projektstand so dargestellt, dass nun – endlich ist man versucht zu sagen – die Grundlagen für die Beurteilung der beiden Varianten „Längstollen“ und „Objektschutz“ erarbeitet werden. Diese Erhebung soll im März des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Danach finden die zwingend vorgeschriebene Machbarkeits- sowie die Umweltverträglichkeitsprüfung statt. Daraus abgeleitet wird eine „Bestvariante“ dem Regierungsrat zum Entscheid beantragt.
Dies bedeutet, dass in absehbarer Zeit keine effiziente Lösung für die Hochwasserproblematik vorliegen wird. Der Gemeinderat sieht sich daraufhin veranlasst, eine Replik in Form eines an den Regierungsrat zu verfassen, in welchem nochmals mit Nachdruck die Situation in der Gemeinde dargelegt wird.


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